Die Gemeinde hat gewählt
Alle sechs Jahre werden in den ev. luth. Gemeinden in Niedersachsen die Kirchenvorstände neu gewählt. Im Kirchenkreis Melle, zu dem unsere Mariengemeinde Oldendorf gehört, war die Wahlbeteiligung in diesem Jahr 23,69 %. Die Wahlbeteiligung unserer Gemeinde lag mit 25,63 % über dem Durchschnitt. Allen Wählern für ihre Teilnahme ein herzliches Dankeschön von der Gemeinde.
Für die Organisation und den reibungslosen Ablauf dankt die Gemeinde Heidrun Dittert, Henning Sahnwaldt und Britta Niekamp. Die drei Wahllokale in unserer Gemeinde in Oberholsten, Westerhausen und Oldendorf wurden mit je 6 Wahlhelfern besetzt, die für die ordnungsgemäßes Stimmabgabe und nach Schließung des ihres Wahllokales für die Auswertung sorgten. Auch ihnen ein herzliches Dankeschön.
Man sieht, dass so eine Wahl einen großen organisatorischen Aufwand erfordert und die Gemeinde dankt allen Beteiligten recht herzlich für ihre Mithilfe.
Die gewählten neuen Kirchenvorsteher wurden am 25. März 2012 im Gottesdienst abgekündigt.
Gewählt wurden Klaus Berner, Antje da Vinci, Wilburg Erbeck, Marion Noruschat, Renate Preckwinkel, Birgit Wierspecker und Klaus Wolf. Neben diesen gewählten Vorsteherinnen und Vorstehern, werden durch den Kirchenvorstand in einer Sitzung noch zwei Personen berufen.
Klaus Wolf, Klaus Berner, Birgit Wierspecker, Wilburg Erbeck, Antje da Vinci, Renate Preckwinkel, Marion Noruschat, Pastor Karsten Keding
Ausflug Marienchor 2011
Marienchor-Ausflug 2011
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Am 23. August um 6.45 Uhr startete der Marienchor zu seinem diesjährigen Jahresausflug. Die Sängerinnen mit ihren Gästen füllten mit 40 Personen einen 5-Sterne-Bus der Firma Klute aus Osnabrück. Der freundliche Busfahrer brachte uns sicher an unser erstes Ziel - den Hafen in Leer/Ostfr. Dort bestiegen wir in erwartungsvoller Stimmung das bereitliegende Schiff, die "Admiral Warstein", und bei schönstem Sonnenschein begann unsere Fahrt unter sanftem Motorengeräusch.
Der heiße Kaffee und das ausgiebige, leckere Frühstück an Bord war eine willkommene Abwechslung und hat uns allen sehr gut gemundet.
Nach kurzer Zeit passierten wir die Hafenschleuse, die die Differenz des Wasserspiegels zur Ems ausglich. Auf der Ems ging es in ruhiger Fahrt an den Orten Jemgum, Midlum, Oldersum und Ditzum vorbei bis zum Ziel der Schifffahrt Delfzijl/Niederlande. Dabei wurden die berühmte Hebebrücke und das Ems-Sperrwerk, beides zum Zweck der Schiffsüberführungen aus der Meyer-Werft Papenburg gebaut, passiert.
In Delfzijl angekommen, wartete unser Bus schon am Hafen und brachte uns in das 30 km entfernte Städtchen Groningen. In diesem Moment begann es zu regnen, und wir suchten Schutz in einem gemütlichen Cafe. Anschließend marschierten wir zum bekannten Wochenmarkt und aßen den leckeren Matjes direkt aus der Hand. Die Blumen-Käse- und Fischangebote waren sehr günstig und vieles mehr gab es zu bestaunen.
Vom Groninger Theater aus traten wir die Heimreise an vorbei an vielen Grachten mit wunderschönen Hausbooten. Als kleiner Dank für ihre viele Mühe der Organisation wurde Dorothea Reinke unter Beifall ein großer Blumenstrauß überreicht.
Auf der Heimfahrt stimmte unser Chorleiter Gottfried Keding noch einige Lieder an und so kam die gesamte „Gesellschaft“ zufrieden und dankbar für diesen schönen Tag wieder in der Heimat an.
Marianne Klockenbrink
Wellnes-Gottesdienst am Ludwigsee
Kirche unterwegs
Ökumenische Gottesdienst-Serie auf dem Campingplatz Ludwigsee
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Am 21. August endete mit dem letzten Gottesdienst die Serie „Möge die Straße uns zusammenführen“. Das Thema ist mit Hinblick auf den 111. Deutschen Wandertag 2011 in Melle ja aktuell.
Dieser letzte Gottesdienst der Serie war ein „Wellnes“ Gottesdienst mit der Überschrift „Angekommen“. Die Predigt hielt Pfarrer Jörg Eldinger aus Gesmold mit Unterstützung des Teams von „Kirche unterwegs“ und der Kinderschola Gesmold, die die Gemeinde musikalisch unterstützte.
Wenn man von einer Reise, Wanderung am Ziel „angekommen“ ist, hat man in der Regel u.a. ein gutes Gefühl. Um der Gemeinde dieses Gefühl zu vermitteln, ließen Mitglieder des Teams „Kirche unterwegs“ die Gemeinde aufstehen und veranstalteten verbal eine Wanderung. Um das „Wohlgefühl“ auf und nach der Wanderung zu vermitteln, wurde während der „Wanderung“ ein Rückenmassage-Programm mit fachlicher Anleitung durchgeführt! Deshalb „Wellnes-Gottesdienst“! Die Anwesenden waren überrascht und machten freudig mit! Ein schöner und interessanter Gottesdienst.
Nach dem Gottesdienst traf man sich am Getränkestand oder beim Essen zu Gesprächen und ließ das Erlebte nachklingen.
50 Jahre Kirche unterwegs
Gottesdienst auf dem Campingplatz
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Seit vielen Jahren veranstalten die katholische Gemeinde Gesmold und die evangelische Gemeinde Oldendorf gemeinsame ökumenische Gottesdienste abwechselnd in ihren Kirchen und auf dem Campingplatz am Ludwigsee. Die Gemeinschaft „Kirche unterwegs“ organisiert in jedem Jahr 3 Gottesdienste auf dem Campingplatz, die abwechselnd von den Geistlichen der beiden Konfessionen abgehalten werden. In diesem Jahr stehen die Gottesdienste unter dem Motto „Möge die Straße uns zusammenführen“.
Am 31. Juli hielt Superintendent i. R. Jürgen Oltmanns aus Melle die Predigt und der Vikar Hans-Peter von Fintel aus Südafrika, der z. Zt. seinen Dienst in der Marien-Gemeinde Oldendorf versieht, hielt die Liturgie. Es war zudem der Jubiläumsgottesdienst für 50 Jahre „Kirche unterwegs“.
Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor Buer, unter Leitung von Pastor Richard Stickel. begleitet.
Die Besucherzahl spricht dafür, dass diese Art von Gottesdienst von den Gemeinden gut angenommen wird. Nach dem Gottesdienst traf man sich in der Gaststätte am Ludwigsee zu einem Gespräch und zu einem Teller leckerer Erbsensuppe.
Delegation aus Südafrika verabschiedet sich
Die Delegation aus Südafrika verabschiedet nach 14 Tagen von Oldendorf
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Der am 10. Juli festgelegte Gottesdienst war der Abschiedsgottesdienst für die vierköpfige Delegation. Da es um den Abschied unserer Gäste ging, hatte man sich entschieden, diesem Gottesdienst afrikanische Elemente einfließen zu lassen. Auf Grund des herrlichen Wetters wurde vor der Kirche alles für dieses Fest vorbereitet.
Neben dem Posaunenchor war die Trommlergruppe eingeladen. Der als Altar dienende Tisch war mit afrikanischen Dekorationen versehen, das Rednerpult war mit der Fahne von Südafrika geschmückt – alles zu dem Anlass passend. Die Sitzgelegenheiten der Pastoren waren original afrikanische Stühle, die Pastor Keding aus seiner Zeit in Afrika mitgebracht hatte.
Die Begrüßungsansprache hielt Birgit Wierspecker. Zusammen mit Suzan Johanning erklärte sie der Gemeinde die Dekoration und auch die Fahne von Südafrika. Nach den einleitenden Worten von Pastor Karsten Keding hielt Referent Ntuli die Predigt in englischer Sprache. Diese wurde übersetzt von unserem Vikar Hans Peter von Fintel, der ja ebenfalls aus Südafrika stammt.
Die Begleitung der Kirchenlieder übernahm der Posaunenchor in gekonnter Manier.
Unsere Gäste erfreuten uns mit einem afrikanischen Lied, das mit rhythmischen tanzenden Bewegungen dargeboten wurde, unterstützt von dem Leiter der Trommlergruppe Hewale, Ni Ardey Ancra. Man sah da die reine Lebensfreude dieser Menschen.
Eine Kirchenbank, die räumlichen Gründen zu Gunsten von Rollstuhtfahrern nicht mehr benötigt wird, wurde zur Versteigerung angeboten.
Der Leiter der Delegation, Madoda Ngema, bedankte sich für gute freundliche Aufnahme in der Gemeinde und für die gemeinsam erlebten Tage mit den umfangreichen Programmen, die über die Lebensweise in unserer Kultur informierten. Erfreulich ist, dass die gemeinsam entwickelten Projekte sich einspielen und laufen. Das Büroprojekt wird noch für ein Jahr unterstützt zur Einarbeitung einer zweiten Person. Zur geplanten Unterstützung des Kindergartenprojektes wird erst ein Finanzplan seiten der Südafrikaner erstellt, um eine Grundlage zu schaffen.
Es wird darauf geachtet, dass man Hilfe zur Selbsthilfe leistet. Das was aufgebaut wird, muss sich nach einer Anlaufzeit von alleine, ohne unsere Hilfe, weiterentwickelt und tragen, zum Wohle der Menschen und der Gemeinde in Mpumalanga.
Jahresausflug des Feierabendkreises 2011
Gemeindefahrt 2011
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Am 14. Juli startete der Seniorenkreis unserer Gemeinde zu seinem diesjährigen Ausflug. Ausgearbeitet hat diese Busreise Frieda Höpfner, in ihrer sicheren und zuverlässigen Art. Durch einen Schaden an der Elektronik hatte ein Ersatzbus erhebliche Verspätung, die von den Reisenden in bewundernswerter Weise hingenommen wurde.
Die Fahrt führte über Buer, über den Rücken des Wiehengebirges nach Holzhausen bei Lübbecke. Hier war ein Kaffeetrinken in der Reha-Anlage organisiert. Kaffee gab es satt und reichlich, Kuchen nach Wahl. Von hier aus ging es weiter über Preußisch Oldendorf nach Lintorf. Hier war eine Kirchenbesichtigung vorbereitet. An der „Johannes dem Täufer Kirche“ erwartete uns Elli Wübbeler, die Schwester von Frieda Höpfner, die die Führung mit einem interessanten Vortrag leitete.Elli Wübbeler ist auch Prädikantin der Gemeinde in Lintorf.
Die Rückfahrt führte uns über Rabber-Buer-Oldendorf und wurde mit Gesang, angestimmt von Pastor Karsten Keding, ein stimmungsvoller Abschluss dieses schönen Nachmittags.
Delegation besucht Bremerhaven
Die Delegation aus Mpumalanga/Südafrika besucht Bremerhaven
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Mit unseren Gästen aus der Partnergemeinde in Südafrika besuchten wir am Montag, 4. Juli, die Stadt Bremerhaven . Das flache Oldenburger Land mit Bremen gibt den Gästen einen Eindruck von unserer schönen und abwechslungsreichen norddeutschen Landschaft in Verbindung mit dem Grönegau, mit dem Wiehengebirge und dem Blick auf den Teutoburger Wald.
Unser Ziel war das „Deutsche Auswanderer-Haus“. Ein Museum, welches die Geschichte der deutschen Auswanderer sichtbar macht, als ein Teil unserer Bevölkerung aus wirtschaftlichen und auch aus politischen Gründen ihre Heimat verließ, um in anderen Ländern, vorwiegend Amerika, ein neues Leben anzufangen.
Eine Führerin begleitete uns und führte uns zweisprachig (englisch und deutsch) durch das Haus. Es waren die einzelnen Abschnitte der Auswanderung dargestellt. Zuerst wähnte man sich im Hafen, mit Kaimauer, Schiffswand und vielen Auswanderern mit ihrem Gepäck, die auf das Schiff wollten. Man ging regelrecht die Gangway hoch und gelangte ins Schiff, alles original nachempfunden. Kabinen, Pritschen/Lager mit schnarchenden Männern, Essensraum usw. zeugten von den Entbehrungen, die die Auswanderer bei der Überfahrt erleiden mussten. Auf den Fluren schaute man durch die Bullaugen auf die bewegte See. Man glaubte sich auf See zu befinden und merkte ein leichtes Schwanken.
Jeder Besucher hatte die Gelegenheit, einzelne Schicksale (auf der Bordingcard, die jeder erhielt) zu verfolgen. Die alten Reisedokumente der Auswanderer waren als Kopien gesammelt und erzählten Geschichten.
Der Empfangsraum in New York und die anschließenden Untersuchungs- und Befragungskriterien wurden dargestellt. Es wurde klar, dass nicht jeder Einwanderer willkommen war und wieder zurück geschickt wurde.
Nach dem Besuch im Auswandererhaus wurde in einem nahe gelegenen Fischrestaurant zu Mittag gegessen. Anschließend fuhren wir in die Hafen, mit dem großen Containerterminal. Von einem Container-Aussichtsturm konnte man alles hervorragend überblicken. Hafenaussfahrt (Schleuse) und Weser lagen vor uns. Hinter uns befanden sich Anlegestellen des Innenhafens mit dem Trockendock.
Unsere Gäste aus Südafrika erhielten einen weiteren Eindruck vom Leben in Deutschland.
Oldendorfer Messe in der Bonnusgemeinde zu Osnabrück
Erstmals wurde die vom Chorleiter des Marienchores komponierte „Oldendorfer Messe“ außerhalb der Mariengemeinde Oldendorf dargeboten. Am 19. Juni 2011 wurde der Gottesdienst in der Bonnusgemeinde im Rahmen der Oldendorfer Messe gehalten. Die Predigt hielt der Prädikant Dr. Ritter aus Osnabrück, die Orgel wurde von Christian Deuper gespielt. Der Marienchor wurde natürlich von Gottfried Keding geleitet, als Solist stand Michael Brieber zur Verfügung.
Der Gottesdienst war sehr gut besucht. Die Gemeinde wurde in der Oldendorfer Messe mit einbezogen und integriert. Es war also für die Bonnusgemeinde ein „besonderer“ Gottesdienst, der gut und dankbar angenommen wurde, was der gute Besuch belegte. Ein besonderes Erlebnis. Es wäre schön, wenn sich auch andere Gemeinden des Oldendorfer Angebotes bedienten.






















